Lesetipp: Ich werde nie müde, mein Umfeld mit Matthieu Ricard bekannt zu machen – jenem Autor, der oft als „glücklichster Mensch der Welt“ bezeichnet wird. Seine Bücher begleiten mich seit Jahren und sind für mich immer wieder Anker und Inspiration.
Glück ist individuell. Im Buddhismus hat es jedoch eine zentrale Bedeutung, da es als Gegengewicht zum Leid verstanden wird, das der menschlichen Existenz zugrunde liegt. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft oft eine Lücke – nicht zuletzt, weil Leid häufig mit einer verzerrten Wahrnehmung der Realität einhergeht. Glück hingegen ist messbar und entsteht aus dem inneren Gleichgewicht von Körper und Geist. Deshalb ist es grundsätzlich für jeden erlernbar.
Glück ist der Balsam der Einfachheit. Es liegt weder in materiellen Dingen noch in anderen Menschen. Nach Ricard zeigt es sich vielmehr in selbstloser Liebe – einer Fähigkeit, die sich trainieren und immer wieder neu kultivieren lässt.

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